Lindenstruth/Kreis Gießen (gba). Glänzend abgeschnitten haben die EVG-Mitgliedsvereine aus dem Landkreis Gießen bei den 35. Europa-Volkswandertagen
in Marburg-Schröck. Aufgrund des kalten und regnerischen Wochenendes gingen nur 607 Wanderer auf die Strecken über fünf, zehn und 18 Kilometer.
Für den gastgebenden TTV Schröck nahm Hermann Brozat, Wanderwart des Vereins und Präsident der Europäischen Volkssport-Gemeinschaft auf Landes-
und Europa-Ebene, die Siegerehrung vor. Die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth holten sich mit 78 Startern den Tagessieg vor den Volkssportfreunden
Gießen, die als Vorjahressieger mit 63 Teilnehmern diesmal den zweiten Rang belegten. Mit dem SC 77 Niederkleen konnte ein weiterer Verein aus dem
Kreisgebiet auch den dritten Rang erringen. Denkbar knapp allerdings, denn die Niederkleener brachten nur einen Starter mehr als die VSG Wetterau
Echzell (34 Teilnehmer) auf die Beine. Auch recht knapp dahinter folgte der BSC Lich mit 31 Wanderern auf dem fünften Rang. Während die Ränge
sechs bis neun an Haddamshausen, Bauernheim, Gelnhaar und Waldensberg gingen, teilten sich der SV Odenhausen und die Lauf- und Wanderfreunde
Rüddingshausen mit jeweils 13 Startern den zehnten Rang. Auch dafür gab es noch eine schmucke Blumenvase als Ehrenpreis. Ausrichter der nächsten
EVG-Wandertage sind die Wanderfreunde Wenings, die am Samstag, 17. Mai (Startzeit 12 bis 16 Uhr) und am Sonntag, 18. Mai (Startzeit 7 bis 12 Uhr)
Strecken über 8, 12 und 21 Kilometer anbieten.


Unser Bild zeigt die Vertreter der Siegervereine mit EVG-Europa-Präsident und TTV-Wanderwart Hermann Brozat (links)
(Bild: Baumung)









Podestplätze in der EVG-Jahreswertung für Gießen und Lindenstruth

Rockenberg (gba). Die Gesamtsieger des Wanderjahres 2013 unter den Mitgliedsvereinen der Europäischen Volkssportgemeinschaft – Landesverband
Deutschland – (EVG-D) stehen fest. Im Anschluss an die Jahresabschlusswanderung, die am vergangenen Wochenende vom TuS Rockenberg in
Oppershofen ausgerichtet wurde, nahm EVG-Europa-Präsident Hermann Brozat (Marburg-Schröck) die Auszeichnung der stärksten drei deutschen
EVG-Wandervereine vor. Wieder einmal besetzten die drei „Großen“ des Verbands mit deutlichem Abstand die so genannten Podestplätze, allerdings
diesmal mit dem besseren Ende für die VSG Wetterau Echzell, die sich mit 2.477 Startern vor den Berg- und Wanderfreunden Lindenstruth (2.331 Starter)
behaupten konnte. Die Volkssportfreunde Gießen konnten den im Vorjahr errungenen Jahressieger-Titel nicht behaupten und wurden mit 2.271 Teilnehmern
wie schon so oft zuvor Dritter. Lobende Worte fand Präsident Brozat auch für die Qualmenden Socken Gelnhaar und den SC 77 Niederkleen, die mit
über 1.300 Startern auch noch zu den „Vierstelligen“ zählten. Das vollständige Jahresergebnis mit den Resultaten aller 43 Mitgliedsvereine wird der
Verband in seinem nächsten Info-Blatt bei der Dreikönigswanderung 2014 in Echzell veröffentlichen.
Genau wie das Jahresergebnis sah in Oppershofen übrigens auch die Tageswertung auf den ersten drei Rängen aus. Echzell gewann mit 98 Teilnehmern
vor Lindenstruth (62) und Gießen (61). Auf den Pokalrängen folgten der SC 77 Niederkleen (57) und der BSC Lich (34) als erfolgreiche heimische Vertreter.



Die drei stärksten EVG-Vereine des Landesverband Deutschland wurden am Sonntag bei der Jahresabschlusswanderung in Oppershofen ausgezeichnet.
Von Links: Heiner Trimborn (EVG-Präsidiumsmitglied), Helmut Schneider (1. Vorsitzender der Volkssportfreunde Gießen), Werner Luley (1. Vorsitzender
der Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth), Ulrich Kneißl (1. Vorsitzender der VSG Wetterau Echzell) und EVG-Europapräsident Hermann Brozat.
(Bild: Baumung)


















Wohnbach (bm). Seine erste öffentliche Amtshandlung als neuer Terminkoordinator der EVG Deutschland hat Volkert Gut (Volkssportfreunde
Gießen) mit Bravour gemeistert. Die Konferenz zur Erstellung des Terminplanes für das Wanderjahr 2013 fand im Gasthaus „Zur Linde“ in
Wölfersheim-Wohnbach statt. Es ist bei der EVG gute Tradition, diese Versammlung stets in der Nähe der zeitgleich stattfindenden EVG-Wanderung
durchzuführen. So haben die Delegierten die Möglichkeit, vor oder nach der Versammlung auf die Strecken zu gehen. Die Wanderung fand in
Obbornhofen, nur zwei Kilometer von Wohnbach entfernt, statt.

Europa-Präsident Hermann Brozat begrüßte die Delegierten und gab einen kurzen Rückblick auf die gelungenen Europa-Wandertage in
Mittenwald. Dann erteilte er Volkert Gut, dem Nachfolger des langjährigen Terminkoordinators Dieter Katzschke, das Wort.

Jedem Delegierten wurde ein Entwurf der vorläufigen Terminplanung vorgelegt. Der Terminkoordinator hatte sich weitgehend an den Termin-
wünschen der 48 noch aktiven EVG-Vereine orientiert. Um Streitigkeiten um Termine während der Versammlung zu vermeiden, hatte Volkert
Gut im Vorfeld persönliche Gespräche und Telefonate geführt und so für einen überaus harmonischen und zügigen Verlauf der Versammlung
gesorgt. Erstmals wurde auch auf eine Wanderveranstaltung des Internationalen Volkssport-Verbandes (IVV) Rücksicht genommen. Die
überaus populäre Bierwanderung in Hochwaldhausen-Ilbeshausen lockte in der Vergangenheit so viele EVG-Wanderer an, dass es sich
kaum lohnte, an diesem Wochenende eine EVG-Wanderung durchzuführen. Darunter hatte im letzten Jahr der SSV Lardenbach zu leiden
und in diesem Jahr wäre der Wanderclub Querfeldein Ober-Mörlen der leidtragende Verein gewesen. Doch wie bereits bekannt, fällt die
Wanderung in Ober-Mörlen (geplant 14. und 15 Juli) in diesem Jahr wegen Sperrung der B 275 und weiterer innerörtlicher Baumaßnahmen
aus. Insgesamt konnte für acht Wochenenden im Jahr 2013 bisher kein Wanderausrichter gefunden werden. Im Januar und Februar stehen
vorläufig nur jeweils zwei Veranstaltungen in Hessen auf dem Plan. Der Dezember ist völlig ohne Termineintrag. So wird die Jahres-
abschlusswanderung 2013 mit Verteilung der Jahressiegerpokale bereits Ende November in Rockenberg stattfinden. Volkert Gut verwies
abschließend darauf, dass Termin-Änderungen und weitere Einträge nur noch bis Ende August dieses Jahres möglich sind. Dann wird
die Terminplanung abgeschlossen und der Wanderkalender 2013 geht in Druck.










Jahresabschlusswanderung

Gießen/Lindenstruth (gr). Die Sieger des Wanderjahres 2011 unter den Mitgliedsvereinen der Europäischen Volkssport-Gemeinschaft (EVG)
stehen fest. Bei der Jahresabschlusswanderung, die vom Volkswanderclub „Qualmende Socken“ Gelnhaar ausgerichtet wurde, überreichte
Europa-Präsident Hermann Brozat den drei stärksten Vereinen die Pokale. Es waren die Vereine, die seit Jahren die Ränge eins bis drei unter
sich ausmachen. Allerdings gab es eine veränderte Reihenfolge. Der „ewige Dritte“ - die VSG Wetterau Echzell – holte sich 2011 mit 2.308
Startern den Gesamtsieg. Der langjährige Spitzenreiter – die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth – folgte mit 2.151 Teilnehmern auf Rang
zwei, konnte sich aber bei der diesjährigen Landesverbandswanderung den Meistertitel sichern. Knapp dahinter mit 2.062 Startern landeten
die Volkssportfreunde Gießen, die zuvor jahrelang den zweiten Platz für sich beanspruchen konnten. Keinen Pokal, aber ein Lob des Präsidenten,
erhielten der Sportclub 77 Niederkleen (4. Platz mit 1.615 Starts) und der BSC Lich (5. Platz mit 1.481 Starts), die auch in diesem Jahr wieder
ein vierstelliges Endergebnis erzielen konnten. Hermann Brozat bedauerte, dass die Gesamtteilnehmerzahl auch 2011 wieder gesunken sei.
Er wies darauf hin, dass die zehn Erstplatzierten der 51 Mitgliedsvereine über 60 Prozent der Teilnehmer aufgeboten haben und verband
seine guten Wünsche zu Weihnachtsfest und Jahreswechsel mit einem Appell, das Wanderjahr 2012 etwas engagierter anzugehen. Den
Auftakt bildet wie in jedem Jahr die Dreikönigswanderung des frisch gekürten EVG-Siegervereins aus Echzell am 7. und 8. Januar. Unser Bild
zeigt (von links) EVG-Präsident Hermann Brozat, Werner Luley (Vorsitzender der Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth), Ulrich Kneissl
(Vorsitzender der VSG Wetterau Echzell). Klaus-Dieter Stifter (Vorsitzender der Volkssportfreunde Gießen) und EVG-Präsidiumsmitglied
Heiner Trimborn bei der Pokalübergabe.



(Bild: Baumung)









Groß und Klein hatten viel Spaß

Lich (bm). Eine rundum gelungene Sache war die Osterwanderung des Vereins „Kleine Wanderwelt – Arbeitskreis Mittelhessen“. 38 Kinder
und Erwachsene fanden sich zum Start im Licher Bistro „Steinzeit“ ein und wurden dort von Vorstandsmitglied Gerd Baumung begrüßt. Sein
besonderer Gruß galt Karin Keipke und Marion Tisowsky, die sich im Vorstand der EVG Deutschland besonders für den Wandernachwuchs
engagieren und bei der Veranstaltung tatkräftig mithalfen. Bei dieser Wanderung sollten nämlich besonders die Kinder zu ihrem Recht kommen.
So gab es auf der fünf Kilometer langen Runde einige Osterüberraschungen. Schon nach 20 Minuten erreichte die Wandergruppe eine Spiel-
station, die von Manuela Künstler und Heinz Becker betreut wurde. Hier zielten die Kinder mit Bällen auf Papp-Osterhasen und bekamen für
jeden Treffer eine süße Belohnung. Nächste Station war der Beobachtungsstand im Niederried, wo sich der Nachwuchs an einem Fotowettbewerb
beteiligen konnte. Zur Freude der großen und kleinen Naturliebhaber war das Storchennest inmitten des Biotops bewohnt und bot ein reizvolles
Fotomotiv. Wenige Schritte weiter erreichte der gutgelaunte Wandertrupp die Osterwiese auf dem Grundstück der Familie Dannewitz am
Schäferling. Dank einer großzügigen Osterhasen-Spende des REWE-Marktes Lich machten alle Kinder „fette Beute“ und hatten anschließend
viel Spaß beim Stockbrot-Grillen. Bei Würstchen und Steaks vom Grill hielten sich große und kleine Wanderer lange an diesem Rastpunkt auf.
Ein Wanderer aus Frankfurt bedankte sich im Namen aller Teilnehmer für die gute Organisation und überreichte ein kleines Gastgeschenk.
Da der Rückweg markiert war, konnte jeder so lange verweile, wie er mochte und manche traten die restliche Strecke erst nach zwei Stunden
an. Auch im Bistro Steinzeit war für das leibliche Wohl der Wanderer bestens gesorgt. Die EVG-Wanderer erhielten dort ihren Wertungs-
stempel und wer wollte, bekam auch eine Urkunde. In der EVG-Vereinswertung ging der BSC Lich als Lokalmatador mit 17 Startern als Sieger
hervor. Weitere beteiligte EVG-Vereine waren die Volkssportfreunde Gießen (6 Starter), die Laisbachlatscher Ober-Lais (5), die Berg- und
Wanderfreunde Lindenstruth und der Volkswanderverein „Gut Fuß“ Bauernheim (jeweils 2) sowie der Wanderclub „Querfeldein“ Ober-Mörlen (1).
Mit dem Wanderclub Frankfurt/Main 75 war auch ein IVV-Verein (2 Starter) vertreten und als einziger Ortsverein hatte der TV Langsdorf drei
Wanderer entsandt.



Spielstation


Stockbrot







Erneut über 1000 Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein

Obbornhofen (gr). Es geht wieder deutlich aufwärts mit den Teilnehmerzahlen bei Volkswanderungen der Europäischen Volkssport-Gemeinschaft (EVG).
Dies zeigte sich auch am vergangenen Wochenende wieder bei den 33. Europa-Volkswandertagen der Wanderfreunde Obbornhofen, die 1030
Teilnehmer aus 52 Vereinen begrüßen konnten. An diesem Erfolg hatte natürlich auch das herrliche Frühlingswetter einen großen Anteil. Vom
Dorfgemeinschaftshaus wurden attraktive Strecken über sechs, zwölf und 18 Kilometer angeboten. Für die teilnehmerstärksten Vereine gab es
Pokale und Ehrenpreise, die am Sonntag nach Startschluss vom Vorsitzenden Werner Zulauf verteilt wurden. Unter den 40 vertretenen EVG-Vereinen
holte sich die VSG Wetterau Echzell mit 104 Wanderern den Tagessieg und verteidigte damit die deutliche Führung in der EVG-Jahresstatistik. Platz
zwei erwanderten sich die Volkssportfreunde Gießen (75 Starter) ganz knapp vor dem BSC Lich (74) und den Berg- und Wanderfreunden Lindenstruth (72).
Auf den weiteren Pokalrängen folgten der SC 77 Niederkleen (63), die Berg- und Wanderfreunde Ulfa (52), die Wölfersheimer Wanderer (48), der Volks-
wanderverein „Gut Fuß“ Bauernheim (47), der TuS Rockenberg (41) und die „Riedspatzen“ Trais-Horloff (28). Ehrenpreise gingen an den TTV Schröck (26),
die Dorn-Assenheimer Wanderer (22), die Spvvg. Grün-Weiß Haddamshausen (19), die TSG Wölfersheim und die Wanderwölfe Wolf (jeweils 18). Mit
den Wanderfreunden aus Hailer, Greifenstein-Ulm und Neustadt/Hessen waren auch drei Mitgliedsvereine des Internationalen Volkssport-Verbandes (IVV)
vertreten und mit 107 Wanderern stellten auch die Ortsvereine ein starkes Teilnehmerkontingent. Die stärksten Wandergruppen brachten die Freiwillige
Feuerwehr (29), der Bayern-Fan-Club (23), der TSV Bettenhausen (13) und der SKV Obbornhofen (12) auf die Beine. Vorsitzender Zulauf bedankte sich
abschließend bei allen Helfern und beim Roten Kreuz Wölfersheim für die Sicherstellung der Sanitätsbetreuung. Die nächsten EVG-Wandertage finden
am 16. und 17. April in Nidda-Ober-Lais statt.



Siegerehrung in Obbornhofen







Auf den Spuren von Römern und Germanen

Limeshain-Himbach (bm). Strahlender Sonnenschein bescherte den Limestretern Limeshain am vergangenen Wochenende 785 Teilnehmer
an ihren31. Europa-Volkswandertagen. Strecken über sechs, zwölf und 18 Kilometer wurden angeboten und führten teilweise über Abschnitte
der Bonifatius-Route und des Limesweges. So konnten die Wanderer feststellen, dass sich auf dem Limeswanderweg wieder eine Menge getan
hat. Unter anderem wurden Holzstämme aufgestellt, die symbolisch für die einstigen germanischen Volksstämme ausgerichtet wurden. Am
Samstag hielt sich der Wandereransturm noch in Grenzen. Nur 188 Teilnehmer wurden registriert, was sicherlich auf den eiskalten Wind
zurückzuführen war. Am Sonntag aber herrschte Kaiserwetter und im Wald stellte man fest, dass sich auch die Vogelwelt auf den Frühling freut.
Die Siegerehrung nahm am Sonntag Bürgermeister Adolf Ludwig vor. Einmal mehr konnte die VSG Wetterau Echzell mit 86 Startern den Sieg
erringen und dürfte damit auch an der Spitze in der EVG-Statistik stehen. Auch in den Vorjahren waren die Echzeller nach dem ersten Quartal
an der Spitze, die sie aber im Lauf des Jahres immer wieder an Lindenstruth und Gießen verlieren. 2011 könnte der Abstand auf die Titel-
aspiranten jedoch schwer einholbar sein. Platz zwei belegte der SC 77 Niederkleen mit 49 Teilnehmern vor den Berg- und Wanderfreunden
Lindenstruth (46) und den Volkssportfreunden Gießen (43). Die weiteren Pokalränge erwanderten sich Die Wanderfreunde aus Waldensberg (41)
und Wenings (35), die Wanderwölfe Wolf (33), der BSC Lich (31), die KSG Bönstadt (27) und die Riedspatzen Trais-Horloff (25).



Siegerehrung in Limeshain





17. EVG-Wandertage in Rüdigheim

TTV Schröck wurde Sieger im Ohmtal

Trotz dunkler Wolken 663 Teilnehmer

Amöneburg-Rüdigheim (bm). An den 17. Europa-Volkswandertagen der Tauzieh- und Wanderfreunde Rüdigheim nahmen 663 Wanderer teil. Das
waren zwar über 100 weniger als noch im Vorjahr, aber auf den allgemeinen Teilnehmer-Rückgang bei EVG-Wanderungen bezogen noch ein
zufriedenstellendes Ergebnis. So äußerste sich jedenfalls Vorsitzender Ewald Hill, der mit Amöneburgs Bürgermeister die Siegerehrung vornahm.
Vom Wetter wurden die Rüdigheimer Wanderkameraden nicht gerade verwöhnt. Am Samstag blies ein kalter Wind und am Sonntag hielten dunkle
Wolken manche vom Wandern ab. „Wanderer sind schließlich nicht aus Zucker“, meinte der Bürgermeister und dankte allen, die den Weg in Ohmtal
gefunden hatten. Die 6-km-Runde führte ins Schweinsberger Moor und über Schweinsberg zurück. Wer sich für die 14 Kilometer entschied, durch-
wanderte drei Gemeinden in zwei Landkreisen. „Auch nicht alltäglich“, so der Bürgermeister.
Die EVG entsandt insgesamt 421 Wanderer nach Rüdigheim. Dazu kamen 120 IVV-Wanderer, 107 Teilnehmer aus den Ortsvereinen und 15 freie
Wanderer. Bei den Ortsvereinen gewann die Freiwillige Feuerwehr mit 33 Startern vor dem Frauen-Gesangverein (29) und die stärksten IVV-Vereine
kamen aus Amöneburg (28), Niederklein (27) und Neustadt/Hessen (20). Unter den EVG-Vereinen holte sich der TTV Schröck mit 50 Teilnehmern den
Sieg, gefolgt von den Volkssportfreunden Gießen (47), dem BSC Lich (36), Grün-Weiß Haddamshausen und SC 77 Niederkleen (jeweils 31), den
Berg- und Wanderfreunden Lindenstruth (30), der VSG Wetterau Echzell (27), den Wanderfreunden Leidenhofen und den Riedspatzen Trais-Horloff
(jeweils 21) und dem JSV Lehnheim (18). Neben Pokalen gab es für die stärksten Teams auch Gutscheine für einen Träger Gerstensaft. Ausrichter
der nächsten EVG-Wanderung ist am 30. und 31. Oktober der SV Göbelnrod.


Siegerehrung in Rüdigheim


Die Wanderer am ersten Kontrollpunkt. (Fotos: Baumung)







Göbelnrod (gr). 765 Wanderfreunde nahmen bei idealem Wanderwetter an den 25. Europa-Volkswandertagen des SV 1927 Göbelnrod teil. Vom
Dorfgemeinschaftshaus wurden Strecken über sieben und 14 Kilometer angeboten. Die kleine Runde führte bis dicht an den Stadtrand von
Grünberg und von dort zum Sportplatz des SV, wo sich der erste Kontrollpunkt befand. Wer die 14 Kilometer absolvierte, konnte auf dem Wirberg
eine herrliche Aussicht auf Taunus und Vogelsberg genießen. Den zweiten Kontrollpunkt erreichten die Wanderer am Ortsrand von Reinhardshain.
Wie bei jeder Wanderung der Europäischen Volkssport-Gemeinschaft (EVG) wurden am Sonntagmittag nach Startschluss die teilnehmerstärksten
Wandergruppen mit Pokalen und Ehrenpreisen ausgezeichnet. Vor der Siegerehrung überreichte Werner Luley im Namen des EVG-Deutschland-
Präsidiums ein Jubiläumsgeschenk zur 25. Wanderveranstaltung im 25. Mitgliedschaftsjahr. Bei einer durchschnittlichen Beteiligung von 800
Wanderern marschierten somit rund 20.000 Personen im vergangenen Vierteljahrhundert auf den Strecken rund um Göbelnrod. Die Siegerehrung
nahm der zweite Vorsitzende Werner Zebisch mit Ortsvorsteher Marco Piontek und Magistratsmitglied Gislinde Löffel vor. Gislinde Löffel überbrachte
in Vertretung von Bürgermeister Ide die Grüße des Magistrats der Stadt Grünberg. In der Wertung der EVG-Vereine holten sich die Seriensieger aus
Lindenstruth erneut den Tagessieg und den Wanderpokal. Mit 110 Startern waren die Berg- und Wanderfreunde aus dem Nachbarort abermals
nicht zu schlagen und behaupteten sich klar vor den Volkssportfreunden Gießen (78 Teilnehmer) und der VSG Wetterau Echzell (60). Auf den
weiteren Pokalrängen folgten die „Riedspatzen“ Trais-Horloff (34), der BSC Lich (32), der TuS Rockenberg, „Gut Fuß“ Bauernheim und die Berg-
und Wanderfreunde Ulfa (jeweils 25) sowie Grün-Weiß Haddamshausen und der TTV Schröck (jeweils 22). Unter den Ortsvereinen siegte der
Eintracht-Fan-Club „Adlerkralle“ mit 27 Wanderern vor der SV-Gymnastikabteilung (19) und dem Tischtennisclub (15). Werner Zebisch bedankte
sich abschließend bei allen Helfern und Kuchenspendern und lud zum weiteren Verweilen bei Speis und Trank in gemütlicher Runde ein. Die
nächsten EVG-Wandertage finden am kommenden Samstag und Sonntag (6. und 7. November) in Niddatal-Bönstadt in der Wetterau statt.


Ehrung der erfolgreichsten Vereine bei der Jubiläumswanderung des SV Göbelnrod.


EVG-Abzeichenwart Werner Luley überreichte im Namen des EVG-Präsidiums Deutschland ein Präsent
für 25-jährige Treue zum Verband an den 2. Vorsitzenden Werner Zebisch. Den Glückwünschen schlossen sich
auch Ortsvorsteher Marco Piontek (rechts) und Magistratsmitglied Gislinde Löffel an. Bilder: Roesser







Burkhardsfelden (gr). Vierstellige Teilnehmerzahlen scheinen bei der Europäischen Volkssport-Gemeinschaft (EVG) endgültig der Vergangenheit
anzugehören. Die 20. Europa-Volkswandertage der Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth machten dies wieder deutlich. Obwohl die Gastgeber
selbst seit Jahren wie kein anderer EVG-Verein Tagesssiege erwandern und schon aus diesem Grunde mit entsprechendem Gegenbesuch rechnen
durften, kamen gerade einmal 647 Wanderer zum Startort in Burkhardsfelden. Die dortige Sport- und Kulturhalle war auch in diesem Jahr wieder
Ausgangspunkt landschaftlich reizvoller und bestens markierter Strecken über sechs, 13 und 19 Kilometer. Die kleine Runde führte in die Nachbar-
gemeinde Reiskirchen. Wer größere Strecken erwandern wollte, lernte auch den interessanten Waldlehrpfad nach Hattenrod und die Waldwege in
den Licher Waldgemarkungen kennen. An der Organisation gab es nichts zu mäkeln und das Wetter spielte besonders am Sonntag hervorragend mit.

Die Siegerehrung nahm am Sonntag nach Startschluss Vorsitzender Werner Luley mit Schriftführer Waldemar Steinbach vor. Die Grüße des Bürger-
meisters, der aufgrund einer anderen Veranstaltung verhindert war, übermittelte Beigeordnete Christa Launsbach. Den Löwenanteil an der
Teilnehmerzahl stellte die EVG, die mit 41 Vereinen und 594 Wanderern vertreten war. Mit kleinen Abordnungen waren auch Mitgliedsvereine des
Internationalen Volkssport-Verbandes (IVV) aus Greifenstein-Ulm, Fischelbach, Limburg-Dietkirchen, Neustadt/Hessen und Herborn dabei. Unter den
fünf Ortsvereinen siegte die Tanz- und Trachtengruppe Burkhardsfelden mit 19 Startern vor den Sportfreunden Burkhardsfelden (5) und dem Gesang-
verein (4). Unter den EVG-Vereinen hatte der SC 77 Niederkleen wieder die Nase vorn. Mit 83 Startern holten sich die Niederkleener zum dritten Mal
in Folge den Sieg und durften somit den Wanderpokal behalten. Auf den so genannten Pokalrängen landeten die Volkssportfreunde Gießen
(66 Teilnehmer), die VSG Wetterau Echzell (44), der BSC Lich (40), die Zugvögel Stangenrod (31), der Ski- und Wanderclub Huttengrund (27), der JSV
Lehnheim (24), die Spvvg. Grün-Weiß Haddamshausen (20) sowie der TuS Rockenberg und die Limestreter Limeshain (jeweils 19). Anstelle von Pokalen
wurden schmucke Keramikvasen überreicht. Vorsitzender Luley bedankte sich bei allen Helfern vor und hinter den Kulissen und wies auf die nächste
EVG-Veranstaltung am kommenden Wochenende im Muschenheim hin. Am 9. und 10. Oktober lädt der BSC Lich zu seinen zweiten Volkswandertagen
nach der 2009 durchgeführten „Licherland-Acht“ ein.


Bild: Ehrung der erfolgreichsten Vereine durch Vorsitzenden Luley und Beigeordnete Launsbach. (Bild: Roesser)







26. EVG-Landesverbandswanderung

Ski- und Wanderclub Huttengrund holte Deutschen Meistertitel

814 Wanderer kamen nach Limeshain-Himbach

Limeshain-Himbach (bm). Die Landesverbandswanderung bildet alljährlich den Höhepunkt im Wanderkalender der EVG (Europäische Volkssport-
Gemeinschaft) in Deutschland. Mit der Ausrichtung beauftragt waren in diesem Jahr die Limestreter Limeshain, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges
Bestehen feiern. Startort war die Limeshalle in Himbach, von wo aus Strecken über sechs, zwölf, 18 und 30 Kilometer angeboten wurden. Bei dieser
Veranstaltung ehrte das EVG-Präsidium verdiente Wanderer unter den Erwachsenen, die Kinderpokale wurden bereits bei der Europa-Wanderung zu
Pfingsten dieses Jahres in Weilrod Riedelbach vergeben. Darüber hinaus wird dabei alljährlich der Deutsche Meister unter den EVG-Vereinen ermittelt.

Für die Deutsche Meisterschaft wird nicht wie bei den üblichen EVG-Wanderungen nach Anzahl der Teilnehmer, sondern nach einem Punkteverfahren
gewertet. Für die 6-km-Strecke gab es zwei Punkte, für die 12-km-Strecke vier Punkte, für die 18-km-Strecke sechs Punkte und für die 30-km-Strecke
zehn Punkte. Insgesamt gingen 814 Wanderer aus 39 EVG-Vereinen, vier Mitgliedsvereinen des Internationalen Volkssport-Verbandes (IVV) und drei
Ortsvereine an den Start. Die herrlichen, aber abschnittsweise auch recht anspruchsvollen Strecken wiesen zahlreiche Natur- und Kultur-Highlights auf.
Eine gelungene Sache war die Einbeziehung des Geschichts- und Kulturvereins Limeshain, der am Rande des Limesweges auf interessante Projekte
wie den Neubau eines Wachturms hinwies und am Hauptkontrollpunkt lukanische Würstchen und einen römischen Honigwein (Mulsum) zum Verkauf
anbot. Weniger erfreut waren einige Wanderer darüber, dass die 30 Kilometer-Strecke nur vier Kontrollpunkte aufwies und der erste Abschnitt erst
nach 10,1 Kilometern absolviert war. Ein im Wald stecken gebliebenes Versorgungsfahrzeug bereitete den Veranstaltern zusätzliche Probleme. So
gab es am Ende viel Lob, aber auch deutliche Kritik an der Organisation.

Nach Ablauf der Startzeit hielt EVG-Deutschland-Präsident Hermann Brozat zunächst eine Festrede anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Landes-
verbandes. Dabei gab er einen interessantes Überblick zur Verbandsgeschichte und zur Entwicklung unter den einzelnen Präsidenten. Im Anschluss
daran wurden Ehrennadeln an verdiente Wanderer der EVG vergeben. Geehrt wurden Gudrun und Franz Gimplinger vom gastgebenden Verein für
jeweils 3.356 Kilometer. Die bronzene Ehrennadel für 5.000 Kilometer erhielten Monika Netopil und Jörg Spreu von den Volkssportfreunden Gießen
sowie Birgit Schneider vom TV Rainrod. Die Nadel in Silber für 10.000 Kilometer wurde Gisela Metz und Helmut Schneider (Volkssportfreunde Gießen),
Gertrud und Werner Michalak (Dorn-Assenheimer Wanderer), Waltraud Rein (Wanderclub Querfeldein Ober-Mörlen), Thomas Salomon (Ski- und Wander-
club Huttengrund), Siegmar Schneider (TV Rainrod), Erwin Schepp (Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth), Marlies und Erhard Preiß (VSG Wetterau
Echzell) und Josef Weitzel (TTV Schröck) überreicht. Die goldene Ehrennadel für 20.000 Kilometer bekamen Erich Gabauer und Horst Nau (Frohsinn
Oberweimar) sowie Christoph Rieger (BSC Lich). Weiterhin geehrt wurden Gerd Baumung (BSC Lich) und Klaus Rätzel (Volkssportfreunde Gießen) für
25.000 Kilometer und Heinzkurt Felde (Buseck) für 35.000 Kilometer.

Mit Bürgermeister Adolf Ludwig und Friedel Kling, dem Vorsitzenden der Limestreter Limeshain, nahm Präsident Hermann Brozat die mit Spannung
erwartete Ehrung der stärksten EVG-Vereine vor. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von sechs Punkten (entspricht 18 Kilometer) holte sich der Ski- und
Wanderclub Huttengrund (444 Punkte) den Siegertitel vor den Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (438). Die Wanderer aus dem Huttengrund, der
östlichsten EVG-Bastion in Hessen, sind bei den üblichen EVG-Wanderungen schon aufgrund der weiten Anfahrtswege nur selten unter den Top-Ten zu
finden. Wenn es aber um große Titel geht, sind sie kaum zu schlagen. Die nachfolgenden Spitzenplätze ergeben das Bild, das sich auch in der Jahres-
statistik der EVG Deutschland zuletzt darstellte: Nach Lindenstruth folgen die Volkssportfreunde Gießen (332 Punkte), die VSG Wetterau Echzell (154 Punkte)
und der BSC Lich (140 Punkte). Die nachfolgenden Ränge sicherten sich Wetterauer Vereine: 6. Wanderfreunde Waldensberg (134 Punkte), 7. KSG Bönstadt
(120), 8. Qualmende Socken Gelnhaar (110), 9. SV Phönix Düdelsheim (103) und 10. SV Teutonia Staden (96).



Bild: Ehrung der erfolgreichsten Vereine der EVG Deutschland (Bild: Roesser)


Bild: Ehrung verdienter Wanderer durch den EVG-Präsidenten Hermann Brozat (Bild: Roesser)







EVG-Wanderung in Rockenberg

Hitze + Fußball-WM = Minusrekord

Rockenberg (bm). Der SC 77 Niederkleen holte sich am vergangenen Wochenende in Rockenberg seinen ersten Siegertitel im Wanderjahr 2010.
Mit 59 Startern konnten sich die Niederkleener Wanderer bei einer insgesamt schwach besuchten EVG-Veranstaltung deutlich vor der VSG Wetterau
Echzell (40 Teilnehmer), den Volkssportfreunden Gießen (38) und den Berg- und Wanderfreunden Lindenstruth (34) behaupten und als Siegtrophäe
eine schöne Keramikvase in Empfang nehmen. Für den Gastgeber, dem TuS Rockenberg, war die Veranstaltung fast ein Desaster. Durch die große
Hitze und das Fußball-WM-Spiel Deutschland – Argentinien kamen am Samstag nur 111 Wanderer und die Gesamtteilnehmerzahl von 485 bedeutete
einen absoluten Minusrekord. Einen solchen hatten in der Vorwoche auch die Zugvögel „Stangenrod“ mit immerhin noch 688 Teilnehmern hinnehmen
müssen. Dennoch bedankten sich TuS-Vorsitzender Jürgen Edelmann und Wanderwart Hans Thielmann ganz herzlich bei den Teilnehmern, die sich
als hitzebeständig erwiesen haben. Neben Niederkleen, Echzell, Gießen und Lindenstruth kamen in Rockenberg auch der Volkswanderclub „Gut Fuß“
Bauernheim (21 Starter), die „Riedspatzen“ Trais-Horloff (20), der JSV Lehnheim (18), die Zugvögel Stangenrod (16) sowie die Berg- und Wanderfreunde
Ulfa und der BSC Lich (jeweils 15) in die Pokalränge. Unter den Ortsvereinen siegten der Gesangverein Concordia (15 Starter) vor den Landfrauen (9)
und dem Gesangverein Immergrün (7). Stärkster IVV-Verein war der Wanderverein aus Hailer mit nur 4 Teilnehmern. Am kommenden Wochenende
wollen alle EVG-Vereine in der Rabenau auf Wanderschaft gehen. Der SV Rot Weiß Odenhausen lädt am 10. und 11. Juli zu seinen 33. EVG-Wandertagen
ein und bietet Strecken von sieben, 14 und 21 Kilometern an.


Foto: Siegerehrung in Rockenberg (Bild: Baumung)







Erneuter Sieg für Lindenstruth

1023 Wanderer kamen nach Ulfa

Ulfa (bm). Die Berg- und Wanderfreunde Ulfa boten am vergangenen Wochenende bei ihren EVG-Wandertagen Strecken über sechs,
zwölf und 20 Kilometer an. Bei hervorragenden Wetterbedingungen gingen stolze 1023 Wanderer auf die bestens markierten Strecken.
Vereinsvorsitzender Anton Walenta nahm am Sonntag mit Niddas Bürgermeister Hans-Peter Seum und Ortsvorsteher Walter Gottwals die
Siegerehrung vor. Die überaus zufriedenstellende Teilnehmerzahl setzte sich aus 764 EVG-Wanderern, 41 IVV-Wanderern und 196 Teilnehmern
aus den Ortsvereinen sowie 22 „freien“ Wanderern zusammen. Der Bürgermeister hob in seinen Grußworten das rege Vereinsleben in Ulfa
hervor und lobte die Berg- und Wanderfreunde für die gute Organisation. Unter den IVV-Vereinen waren Hailer (17 Starter) und Hainzell (13) am
stärksten vertreten. Bei den Ortsvereinen sicherte sich die Freiwillige Feuerwehr mit 70 Wanderern vor dem Schützenverein (36) den Siegerpokal
und gleichzeitig auch den zum dritten Mal gewonnenen Wanderpokal. Unter den 42 beteiligten EVG-Vereinen holte die sich „Seriensieger“ aus
Lindenstruth wieder den Titel. Mit 74 Teilnehmern konnten sich die Berg- und Wanderfreunde vor den Volkssportfreunden Gießen (60) und dem
Breitensportclub Lich (44) an der Spitze behaupten. Auf den weiteren Pokalrängen folgten die VSG Wetterau Echzell (35), die Wölfersheimer
Wanderer (33), die Wanderfreunde Waldensberg (31), der SC 77 Niederkleen (30), der TuS Rockenberg (29), die Ski- und Wanderfreunde Hutten-
grund (28) und die Laisbachlatscher Ober-Lais (27). Einen besonderen Applaus erhielten die Wanderfreunde aus Wetter an der Ruhr, die mit
19 Teilnehmern die weiteste Anreise hatten.


Bild: Siegerehrung. Foto: Baumung







31. EVG-Wandertage in Lorbach

Schweißtreibende Touren im Ronneburger Land

Lorbach (bm). Man kann es den EVG-Wanderern einfach nicht recht machen. Frost, Schnee und Eisglätte haben in den ersten drei
Monaten des Jahres 2010 für schwache Teilnehmerzahlen gesorgt, und jetzt ist es offenbar die Hitze. Dabei heißt es unter Wander-
kameraden: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Bekleidung“. Bei den 31. Europa-Volkswandertagen der Wandervögel Lorbach
wurden bis zu 30 Grad im Schatten gemessen. Doch nur 655 Gesamtteilnehmer stimmten den Vereinsvorstand ebenso wie das EVG-Präsidium
nachdenklich. Es hat schon heißere Tage mit stärkerer Beteiligung gegeben. Man konnte beim Wandern erahnen, dass sich die Verantwortlichen
darum bemüht haben, die Strecken schnell in die schattigen Wälder zu führen. Doch das war aufgrund der landschaftlichen Gegebenheiten
nicht einfach. Auf der 6-km-Runde waren zwei unbewaldete Hügel zu überwinden, die bei der glühenden Hitze manchen Wanderern zu schaffen
machten. Die 11-km-Strecke war landschaftlich ein Genuss und wurde nur dahingehend beanstandet, dass der Streckenteil vom Start bis zum
ersten Kontrollpunkt etwas zu lange ausgefallen sein könnte. Wer die 16 Kilometer meisterte, konnte sich die Ronneburg ganz aus der Nähe
betrachten. Schweißtreibend war es für alle, für die Wanderer ebenso wie für die fleißigen Helfer. Dies wusste Dieter Katzschke, seines Zeichens
auch EVG-Terminkoordinator, bei der Siegerehrung auch zu würdigen. Als Sieger unter den EVG-Vereinen gingen wie im Vorjahr die Wanderfreunde
Waldensberg hervor. Sie brachten 69 Starter auf die Beine. Auf den Pokalrängen folgten die VSG Wetterau Echzell (48), die Limestreter Limeshain (43),
die Qualmenden Socken Gelnhaar (36), die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (35), Gut Fuß Bauernheim (34), der BSC Lich (33), die Wanderfreunde
Wenings (32), die Berg- und Wanderfreunde Ulfa (27) und der frischgebackenene Europameister, die Ski- und Wanderfreunde Huttengrund (22). Der
einzige IVV-Verein kam aus Hailer, der trotz der großen verbandsinternen Wanderveranstaltung zum Hessentag in Stadtallendorf 15 Wanderer
entsandte und einen Pokal erhielt. Unter den sechs vertretenen Ortsvereinen siegte der Geflügelzuchtverein (14 Starter) vor der Freiwilligen
Feuerwehr (11) und den Gymnastikdamen. Dieter Katzschke wies zum Abschluss auf die nächsten EVG-Wandertage in Ulfa hin.


Bild: Siegerehrung. Foto: Baumung







„Das Wetter war schon fast zu schön“

951 Wanderer bei den 29. Europa-Volkswandertagen in Marburg-Schröck

Schröck (bm). 951 Wanderer nahmen an den diesjährigen EVG-Volkswandertagen des TTV Schröck teil. Herrliches Frühlings-
wetter und landschaftlich reizvolle Strecken machten das Wandern zu einem echten Hochgenuss. Neben einer Seniorenstrecke über
fünf Kilometer gab es eine12-km-Runde bis an den Rand von Marburg und eine recht anspruchsvolle 20-km-Strecke. Aufgrund des
Sonnenscheins herrschte am Hauptkontrollpunkt am Tennisplatz phasenweise Volksfeststimmung. Und das war auch bei der
abschließende Siegerehrung in der Sporthalle der Fall. In Vertretung des Marburger Oberbürgermeisters Egon Vaupel überbrachte
Ortsvorsteher Harald Nahrgang die Grüße der städtischen Gremien. Er lobte den TTV für die gute Organisation, die herrlichen Strecken
und die schöne Hallendekoration. Für den TTV bedankte sich Hermann Brozat, seines Zeichens auch Präsident der EVG Deutschland,
bei Helfern und Teilnehmern. „Das Wetter war schon fast zu schön“, zog er Bilanz. Am Samstag hätten es ein paar Teilnehmer mehr
sein können, wogegen der Sonntag vollauf zufrieden stimmen konnte, teilte er mit. Die Teilnehmerzahl unterteilte sich in 111 Wanderern
aus den Ortsvereinen, 640 EVG-Wanderern, 172 IVV-Wanderern und einigen „freien“ Wanderern. Sieger unter 34 vertretenen EVG-Vereinen
wurden die Volkssportfreunde Gießen mit 80 Startern. Auf den Pokalrängen folgten die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (69), der
SC 77 Niederkleen (60), der BSC Lich (58), der SV Grün-Weiß Haddamshausen (42), die Sport- und Wanderfreunde Wetter an der Ruhr (28),
die Wanderfreunde Leidenhofen (26), die Lauf- und Wanderfreunde Rüddingshausen (25), die Wanderfreunde Weimar-Roth (22) und die
VSG Wetterau Echzell (21). Unter den IVV-Vereinen siegten die Wanderfreunde Hatzbachtal, die auch als Werbebotschafter für ihren
Wanderung anlässlich des Hessentages in Stadtallendorf am 5. und 6. Juni unterwegs waren.


Bild: Siegerehrung. Foto: Baumung







1.382 Wanderer bei den Volkssportfreunden

BSC Lich holte mit 191 Startern den ersten Tagessieg 2010

Gießen/Pohlheim (bm). Blauer konnte der Himmel bei den 36. Europawandertagen der Volkssportfreunde Gießen nicht sein. Keine Wolke
und kein Flugzeug war beim Blick nach oben zu entdecken, abgesehen von ein paar Seglern, die vom nahegelegenen Flugplatz in
Watzenborn-Steinberg aufstiegen. Start und Ziel war wie in den Vorjahren das Bürgerhaus in Hausen. Die Strecken (6, 12 und 18 km)
führten zunächst zum Schiffenberg hinauf und anschließend durch das Waldgebiet im Osten der Kreisstadt. Das herrliche Frühlingswetter
bescherte der Europäischen Volkssport-Gemeinschaft (EVG eine neue Jahres-Bestmarke: 1382 Personen nahmen an beiden Tagen teil.
Der BSC Lich hatte im Vorjahr erstmals den Sieg bei den Gießener Volkssportfreunden errungen. Mit 120 Startern schnappten die Licher
dem SC 77 Niederkleen, der zuvor sechs Mal in Folge siegte, den sicher geglaubten Wanderpokal weg. Um diesen zu verteidigen, machten
der Breitensportclub schon Wochen zuvor alles mobil, was auf die Beine zu bringen war. Als am Sonntag nach Zielschluss die Siegerehrung
begann, wurde es richtig spannend. Die Verantwortliche des BSC Lich konnten zwar schon nach eigenen Recherchen sicher sein, das Vor-
jahresergebnis übertroffen zu haben. Doch war klar, dass sich auch Niederkleen mit einem Großaufgebot den „Pott“ zurückholen wollte. Es
wurde sehr still im Bürgerhaus, als der Vorsitzende der Volkssportfreunde, Klaus-Dieter Stifter, mit Pohlheims Bürgermeister Schäfer die
Siegerliste der EVG-Vereine verlas, beginnend beim Platz 46. Nachdem die VSG Wetteraus Echzell mit 71 Startern nur auf Rang vier und
die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth mit beachtlichen 112 Teilnehmern auf Rang drei kamen, blieben nur Lich und Niederkleen im
Rennen. Und dann fiel die Entscheidung: Mit 140 Startern musste Niederkleen erneut mit dem 2. Platz vorlieb nehmen. Mit der höchsten
Teilnehmerzahl in seiner gesamten Vereinsgeschichte konnte der BSC Lich den Wanderpokal verteidigen. 191 Wanderer, darunter auch
viele Unterstützer vom VHC Lich und vom Gastgeberverein selbst, brachten den Licher Sieg unter Dach und Fach. Klar, dass es danach
eine große Siegesfeier auf der Terrasse des Hausener Bürgerhauses gab. Die weiteren Pokale für die Ränge 5 bis 10 gingen an den
TTV Schröck (50 Starter), „Gut Fuß“ Bauernheim (42), die Wölfersheimer Wanderer (41), den TuS Rockenberg (38), die „Zugvögel“
Stangenrod“ (34) und die Sv. Grün-Weiß Haddamshausen (33). Ein Partyfässchen Bier als Ehrenpreis durften die Berg- und Wander-
freunde Ulfa (28), die Sport- und Wanderfreunde Wetter an der Ruhr (28), der SV Teutonia Staden (27), die „Riedspatzen“ Trais-Horloff (26)
und der Ski- und Wanderclub Huttengrund (25) mitnehmen. Unter den Ortsvereinen gewann der HBRS Bezirk Mittelhessen (42 Starter),
vor dem TV und Heimatverein Hausen (39) und der TWSG Alten-Buseck, während die stärksten IVV-Vereine mit je 6 Teilnehmern aus
Fischelbach und dem Hatzbachtal kamen.


Bild: Siegerehrung bei den Volkssportfreunden Gießen. Foto: Baumung







Neuer Teilnehmer-Jahresrekord in Niederkleen

Sport-Club 77 konnte 1.101 Wanderer begrüßen – Lindenstruth war erneut unschlagbar

Niederkleen (gr). Der Frühling scheint sich endlich durchzusetzen. Die ersten winzigen Knospen und Blüten an den Bäumen waren bei den
34. Volkswandertagen des SC 77 Niederkleen für exakt 1.101 Wanderer aus insgesamt 53 Vereinen nicht mehr zu übersehen. Diese Teil-
nehmerzahl stellt gleichzeitig den bisherigen Jahresrekord bei Volkswandertagen der Europäischen Volkssport-Gemeinschaft (EVG) dar.
Darüber freute sich EVG-Präsident Hermann Brozat ebenso wie der Vorsitzende des Niederkleener Sport-Clubs, Dieter Schöne, und sein
erster Wanderwart Werner Breitenbach. Schon am Samstag konnten bei relativ milden Temperaturen 460 Teilnehmer auf den sechs und
zwölf Kilometer langen Strecken registriert werden. Am Sonntagmorgen blies den Wanderern ein kalter Wind ins Gesicht, was viele jedoch
nicht davon abhielt, die zusätzlich angebotene 18-Kilometer-Runde zu absolvieren. Das trotz der dunklen Wolken zum zweiten Mal in diesem
Jahr die 1000-Teilnehmer-Grenze bei EVG-Wanderungen überschritten wurde, freute auch den Schirmherrn der Veranstaltung, Bürgermeister
Horst Röhrig. In seinem Grußwort an die Wanderer berichtete er von erheblichen Sturmschäden in den Wäldern rund um Niederkleen, wodurch
die Veranstalter gezwungen waren, die ursprünglich geplante Strecke kurzfristig zu verändern. „Doch mit ein paar Hakenschlägen mehr hat
es offensichtlich jeder Teilnehmer auch ins Ziel geschafft“, sagte er. SC-Vorsitzender Dieter Schöne bedankte sich beim Bürgermeister auch
für den von ihm gestifteten neuen Wanderpokal, bevor er mit Wanderwart Werner Breitenbach die Siegerehrung vornahm. Unter den 41
vertretenen EVG-Vereinen machten die Abonnement-Sieger aus Lindenstruth erneut das Rennen. Mit 145 Teilnehmern verwiesen die Berg-
und Wanderfreunde ihren schärfsten Rivalen um den Deutschen Meistertitel, die Volkssportfreunde Gießen (90 Starter), auf Rang zwei. Auf
den mit einer schmucken Standuhr prämiierten Spitzenplätzen folgten der Breitensportclub Lich (73 Teilnehmer), die VSG Wetterau Echzell (72),
der Volkswanderverein „Gut Fuß“ Bauernheim (45), der TTV Schröck (38), der TuS Rockenberg (34), die Wölfersheimer Wanderer (31),
der JSV Lehnheim (29) und die Wanderfreunde Kirch-Göns (28). Unter den acht vertretenen Mitgliedsvereinen des Internationalen Volkssport-
Verbandes (IVV) siegten die Wanderfreunde aus Fischelbach mit zehn Startern vor Greifenstein-Ulm (7) und Hatzbachtal (4). Etwas mager
war die Beteiligung der Ortsvereine. Nur die Freiwillige Feuerwehr Niederkleen und die SPD Langgöns waren mit einer Handvoll Teilnehmern
vertreten. Dafür aber kamen wie jedes Jahr die befreundeten Wanderer aus Dillingen/Taunus mit einer 49-köpfigen Delegation nach Niederkleen.
Diese luden den SC 77 zu einem Gegenbesuch in den Taunus ein. „Damit ihr mal lernt, was richtige Berge sind“, meinte die Vorsitzende der
Wanderfreunde „Immergrün“ bei der Preisübergabe. Dieter Schöne bedankte sich abschließend bei allen Helfern und Teilnehmern und
erinnerte an die nächsten EVG-Wandertage am kommenden Wochenende in Pohlheim-Hausen. Dort bieten die Volkssportfreunde Gießen
am Samstagnachmittag und Sonntagmorgen ebenfalls Strecken über sechs, zwölf und 18 Kilometer an.


BU: Bürgermeister Röhrig (rechts) und SC-Vorsitzender Schöne (links)
mit den Vertretern der erfolgreichsten Vereine (Bild: Roesser)







783 Wanderer trotzten eisigem Wind

Echzell auch in Dorn-Assenheim an der Spitze

Dorn-Assenheim (bm). Eiskalter Wind wehte den Teilnehmern der 21. Europa-Volkswandertage der Dorn-Assenheimer Wanderer ins Gesicht.
Zwar kam ab und zu die Sonne durch, doch die konnte nur an den wenigen windgeschützten Stellen etwas aufwärmen. Von der Sport- und
Festhalle führten Strecken über sechs und zwölf Kilometer durch die südliche Wetterau. Obwohl am Samstag im Nachbarort Bauernheim die
EVG-Delegiertenversammlung stattfand, konnten Werner Michalak und seine Vereinskameraden 783 Teilnehmer registrieren. Kein überragendes,
aber in Anbetracht der Umstände zufriedenstellendes Resultat. Den Sieg unter den 41 vertretenen EVG-Vereinen holte sich einmal mehr die
VSG Wetterau Echzell mit 72 Startern. Auf den Pokalrängen folgten: 2. Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (52), 3. „Gut Fuß“ Bauernheim (50),
4. Volkssportfreunde Gießen (48), 5. Wölfersheimer Wanderer (33), 6. SC 77 Niederkleen (31), 7. BSC Lich (30), 8. Limestreter Limeshain (28),
9. Wanderwölfe Wolf (27) und 10. KSG Bönstadt (25).


(Foto: Hans-Ludwig Ensle)







Heiner Trimborn für zehnjährige Mitarbeit im EVG-Präsidium geehrt

Gießen-Allendorf (bm). Heiner Trimborn aus Gießen-Allendorf wurde bei der kürzlich in Friedberg-Bauernheim stattgefundenen Delegiertenversammlung
der EVG Deutschland für zehnjährige Tätigkeit im Präsidium der Europäischen Volkssport-Gemeinschaft ausgezeichnet. Präsident Hermann Brozat
(Marburg-Schröck) überreichte ihm als Anerkennung eine Ehrentafel. Der Geehrte ist als Beisitzer unter anderem für das EVG-Archiv zuständig und
fungiert darüber hinaus seit drei Jahren als Pressewart im Europa-Präsidium. Seit 1992 ist Heiner Trimborn Mitglied der Volkssportfreunde Gießen,
die zu den Spitzenvereinen der EVG Deutschland zählen. Auch hier ist er seit mehr als 15 Jahren im Vorstand aktiv und hat sich bereits mehr als
15.000 Kilometer erwandert.


Ehrung für Heiner Trimborn (Gießen-Allendorf) für zehnjährige Mitgliedschaft im Präsidium. Bild: Gerd Baumung




EVG-Landesverband zog Jahresbilanz

Vorstandswahlen bei der Delegiertenversammlung in Bauernheim

Bauernheim (bm). Zum sechsten Mal in Folge fand die Delegiertenversammlung des EVG-Landesverbandes Deutschland in Bauernheim statt.
Präsident Helmut Brozat konnte wiederum zahlreiche Vertreter der insgesamt 50 Mitgliedsvereine willkommen heißen und bedankte sich bei
dem Volkswanderverein „Gut Fuß“ Bauernheim für die Vorbereitung der Versammlung. Das Bürgerhaus in Bauernheim sei mittlerweile eine Art
„Kongresszentrum“ der EVG Deutschland geworden. Der langjährige Vorsitzende der Bauernheimer Wanderer, Helmut Hausner, hieß die
Delegierten nunmehr als Ehrenvorsitzender willkommen und stellte dabei auch seine Nachfolgerin vor. Nach Grußworten der Ortsvertreter und
der Feststellung der Beschlussfähigkeit ging Präsident Brozat auf die Wanderstatistik 2009 ein. Danach konnten bei 43 Wanderungen 35.667
Teilnehmer verzeichnet werden. Somit lag der Durchschnitt bei rund 830 Teilnehmern. Stärkster EVG-Verein waren wiederum die Berg- und
Wanderfreunde Lindenstruth mit 2.386 Startern, gefolgt von den Volkssportfreunden Gießen (2.183) und der VSG Wetterau Echzell (2.136).
Einschließlich der Sonderveranstaltungen lag die Jahresbeteiligung bei 36.215, was einen Rückgang um 1.888 Teilnahmen bedeutete. Aller-
dings habe es auch drei Wanderungen weniger als im Vorjahr gegeben. Das beste Einzelergebnis konnten die Echzeller mit 1.418 Startern
gleich zum Jahresauftakt verbuchen. Bei der Landesverbandswanderung in Rainrod gingen 1.167 Wanderer auf die Strecken. Auch hier hatte
Lindenstruth mit 688 Punkten die Nase vorn, gefolgt vom Ski- und Wanderclub Huttengrund (466) und dem BSC Lich (388). Bei den 24. Europa-
Wandertagen in Leutwill/Schweiz erwanderten 1.190 Teilnehmer insgesamt 22.610 Kilometer. Dabei holte sich der Ski- und Wanderclub
Huttengrund mit 250 Punkten den Europameister-Titel. Brozat dankte allen Wanderern für die erbrachten Leistungen. Schnell abgehandelt waren
die Berichte der Fachwarte, da allen Delegierten ausgedruckte Berichte vorlagen. Einstimmig erfolgte die Entlastung des Vorstandes und unter
Wahlleitung von EVG-Ehrenpräsident Rudi Weinelt wurde anschließend der neue Vorstand gewählt. Einstimmig wiedergewählt wurden Präsident
Helmut Brozat (Schröck), Vizepräsidentin Gertrud Adelmann (Ober-Mörlen), Schatzmeister Siegmar Schneider (Schotten), Schriftführerin Karin
Keipke (Usingen), Abzeichenwart Werner Luley (Buseck), Terminkoordinator Dieter Katzschke (Lorbach) und als Vertreter der Gebietsbetreuer
Bernhard Wenzel (Limeshain). Mit deutlicher Mehrheit wiedergewählt wurde Beisitzer Heiner Trimborn (Gießen) und für den zurückgetretenen
Alfred Wagner rückte Hans-Ludwig Ensle (Lich) als Beisitzer in den Vorstand. Präsident Brozat zeichnete im Anschluss an die Wahlen Heiner
Trimborn für zehnjährige Vorstandarbeit mit einem Present aus. Nach der Genehmigung des Haushaltsplanes 2010 und der Beitragsordnung
wurden unter Punkt verschiedenes Fragen zu den Großveranstaltungen 2010 wie die Europa-Wandertage in Weilrod/Taunus, zu den allgemeinen
Startzeiten bei EVG-Wanderungen und zur Fairness beim Kauf von Startkarten behandelt. Nach dem zügigen Verlauf der Versammlung hatten
alle Delegierten noch die Möglichkeit, an den EVG-Wandertagen im benachbarten Dorn-Assenheim teilzunehmen.


Der neue Vorstand der EVG-Deutschland: Von links: Bernhard Wenzel, Karin Keipke, Hans-Ludwig Ensle, Werner Luley, Dieter Katzschke,
Gertrud Adelmann, Siegmar Schneider, Heiner Trimborn und Hermann Brozat. Bild: Gerd Baumung







EVG-Wanderer sind offenbar nicht wetterfest

Auch in Limeshain nur 632 Teilnehmer am Start

Limeshain (bm). Dem Schnee folgte das Hochwasser. Wer auf der A 45 die 30. Europa-Volkswandertage der Limestreter Limeshain in Himbach
ansteuerte, konnte im Bereich Florstadt/Altenstadt eine mittelhessische Seenplatte bewundern. Die Wanderstrecken (6 und 12 km) der Limes-
treter blieben davon jedoch unberührt. Teilweise folgte man den Markierungen der Bonifatius-Route und des Limes-Wanderweges. Am Samstag
schien es, als wollte sich der Frühling endlich durchsetzen, so dass mehr als 300 Wanderer auf die Strecken gingen. Doch ein weiteres Mal
erlebten die Gastgeber am Sonntag eine Enttäuschung. Der Wetterdienst hatte vor Regen und Sturm gewarnt, so dass wiederum viele EVG-
Wanderer fernblieben. 632 Gesamtteilnehmer waren letztlich das erneut enttäuschende Resultat. Auch in Limeshain holte sich die VSG Wetterau
Echzell den Siegerpokal. Dafür gingen 56 Wanderer auf die Strecken. Auf den Pokalrängen folgten der BSC Lich (39), die Volkssportfreunde
Gießen (38), die Wanderfreunde Waldensberg (32), die Wanderwölfe Wolf (30), die Wölfersheimer Wanderer (29), die Berg- und Wanderfreunde
Lindenstruth (26), die Wanderfreunde Wetter/Ruhr (25), der SC 77 Niederkleen (24) und die KSG Bönstadt (21).Stärkster Ortsverein waren die
Gymnastikdamen aus dem Ortsteil Rommelshausen, während die Wanderfreunde aus Hailer den stärksten IVV-Verein stellten.


Bild: Gerd Baumung







Winterliches Tief hält an

Nur 614 Wanderer kamen nach Ober-Mörlen

Ober-Mörlen (bm). Die 33. Europa-Volkswandertage des Wanderclubs „Querfeldein“ Ober-Mörlen litten wie alle diesjährigen EVG-Wanderungen
unter einem hartnäckigen Winter. Die Wege durch Tauwetter völlig aufgeweicht und in den Höhenlagen immer noch vereist, die Straßen immer
noch gefährlich glatt. Der Samstag stimmte mit über 400 Teilnehmern noch hoffnungsfroh, doch als es über Nacht noch einmal sieben Zentimeter
Neuschnee gab, wirkte die riesige Usatalhalle am Sonntag gespenstig leer. Es war nicht das erste Mal, dass der Samstag mehr Teilnehmer auf
die Beine rief als der Sonntag. Die Rechnung, dass man sonntags mit der doppelten Teilnehmerzahl des Samstags rechnen könne, geht schon
lange nicht mehr auf. Letztlich standen 614 Starter in Ober-Mörlen zu Buche, was nicht nur den Gastgebern eine Enttäuschung ins Gesicht schrieb.
Wer hier an den Start ging, wurde gerade am Sonntag mit einer herrlichen Winterlandschaft im Wanderparadies der Kurstadt Bad Nauheim belohnt.
Und weil das Marschieren auf Eis und Schnee etwas anstrengender war, gab es für die Wanderer auf der 14-km-Runde auch ein paar „Bonus-Kilometer“.
Die Siegerehrung nahm am Sonntag wieder Helma Adelmann vor. Es siegte zum fünften Mal in Folge die VSG Wetterau Echzell mit 65 Startern. Damit
ging der Wanderpokal endgültig in den Besitz der Echzeller über. Für die weiteren Spitzenvereine gab es schmucke Kerzen. Diese konnten der
SC 77 Niederkleen (46), Der Volkswanderverein Gut Fuß Bauernheim (36), die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (34), den BSC Lich (31), die
Wölfersheimer Wanderer (27), die Dorn-Assenheimer Wanderer (21), die Riedspatzen Trais-Horloff (20) und die Berg- und Wanderfreunde Ulfa (18) erwandern.


Bild: Gerd Baumung







Erfreuliche Teilnehmerzahl im Jubiläumsjahr

719 Wanderfreunde kamen zum Wanderverein Roth

Weimar-Roth (bm). Endlich wieder einmal ein erfreuliches Teilnehmerresultat konnte der Wanderverein Weimar-Roth im Jahr seines
25-jährigen Bestehens verbuchen. 719 Wanderer aus 29 EVG-Vereinen, acht IVV-Vereinen und 13 Ortsvereinen kamen zur 24. Europa-
Volkswanderung. Nach Eisregen, schweren Stürmen und Hochwasser in den Jahren zuvor waren 2010 lediglich Schneematsch und
stellenweise Eisglätte als Wegerschwernis zu registrieren. Dennoch kamen alle Teilnehmer wohlbehalten von den Strecken über fünf,
acht und 15 Kilometer zurück. Darüber freute sich Vorsitzender Kai-Uwe Koch ebenso wie Bürgermeister Volker Muth bei der abschließenden
Siegerehrung am Sonntag. Beide erinnerten an die gelungene Jubiläumsveranstaltung, die den Wandertagen am Freitag vorausgegangen
war, und wiesen auf die Festschrift des Vereins hin, in der viele interessante Details von der Gründung bis zum heutigen Tag nachzulesen
waren. Der Tagessieg unter den EVG-Vereinen ging wie in den Vorjahren wie der an die Volkssportfreunde Gießen, die ihrem westlichen
Nachbarverein 49 Starter entsandten. Auf den weiteren vier Pokalplätzen folgten die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (44 Starter),
die Spielvereinigung Haddamshausen (31), der BSC Lich (30) und mit jeweils 26 Teilnehmern die Wanderfreunde Leidenhofen und der
SC 77 Niederkleen. Die IVV-Vereine waren mit den Wandervereinen aus Stadtallendorf-Hatzbachtal (8), Fischelbach (6) und Greifenstein (5)
am stärksten vertreten, während bei den Ortsvereinen die Damengymnastikgruppe (34) vor der Freiwilligen Feuerwehr (22) und dem
SC Roth/Argenstein (21) gewann.


Bild: Siegerehrung beim Wanderverein Roth im Jubiläumsjahr (Foto: Gerd Baumung)







560 Wanderer bei den Lehnheimer Gipfelstürmern

Auch die letzte EVG-Wanderung im Januar litt unter Eis und Schnee

Grünberg-Lehnheim (bm). Eine wunderschöne Winterlandschaft auf der einen Seite, gefährlich glatte Straßen auf der anderen. Die
Lehnheimer Gipfelstürmer mussten sich bei ihren 22. Europa-Volkswandertagen mit 560 Teilnehmern zufrieden geben. Das trieb nicht
nur den Vereinsverantwortlichen um Vorsitzende Isolde Jüngel, sondern auch den Präsidiumsmitgliedern des EVG-Landesverbands
die Sorgenfalten ins Gesicht. Auch die ersten beiden mittelhessischen Jahreswanderungen der Europäischen Volkssport-Gemeinschaft
in Echzell und Wölfersheim-Melbach litten unter den winterlichen Bedingungen und von den einst üblichen vierstelligen Teilnehmerzahlen
ist man derzeit weit entfernt. Die Lehnheimer Gipfelstürmer hatten am Wochenende nicht nur jene geringe Teilnehmerzahl, sondern auch
einen wesentlich höheren Arbeitsaufwand zu verkraften. Die 14-Kilometer-Strecke musste kurzfristig verändert werden und auch für die
6-Kilometer-Runde gab es einen Sondereinsatz zur Räumung der Schneemassen. Für diese enorme Arbeitsleistung dankte auch Bürger-
meister Frank Ide, der am Sonntag nach Startschluss mit Vorsitzender Jüngel und Wanderwart Adolf Zimmer die Siegerehrung vornahm.
Besonderer Dank galt auch der DRK-Bereitschaft, die neben dem Sanitätsdienst auch eine Spendenaktion für die Erdbebenopfer von Haiti
durchführte. Die 560 Wanderer setzten sich aus 33 EVG-Vereinen, vier Vereinen des Internationalen-Volkssport-Verbandes (IVV) und zwei
Ortsvereinen zusammen. Unter den EVG-Vereinen siegten auch in diesem Jahr wieder die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth, die
70 Wanderer auf die Beine brachten. Auf den Pokalrängen folgten die „Zugvögel“ Stangenrod (58 Starter), der JSV Lehnheim (54), der
Wanderclub „Frohsinn“ Oberweimar (41), die Volkssportfreunde Gießen (37), der Breitensportclub Lich (26), die „Riedspatzen“ Trais-Horloff
(22) und der SV Göbelnrod (19). Unter den IVV-Vereinen errangen die Wanderfreunde Hatzbachtal mit neun Wanderern den Siegerpokal
und von den Ortsvereinen waren die Freiwillige Feuerwehr und der Gesangverein mit jeweils elf Teilnehmern vertreten. Am kommenden
Wochenende, 6. und 7. Februar, sind die Wanderfreunde Weimar-Roth Ausrichter der nächsten EVG-Wandertage. Am Samstagnachmittag
(Startzeit 12 bis 17 Uhr) und am Sonntagmorgen (7 bis 12 Uhr) werden Strecken über sieben und 14 Kilometer angeboten.


Bild: Gerd Baumung







903 Wanderer in Melbach

Trotz Treibjagd kamen alle Wanderer unversehrt ins Ziel

Die TSG Wölfersheim richtete am 23. und 24. Januar ihre 29. EVG-Volkswandertage aus. Start und Ziel war wie in den Vorjahren
das Dorfgemeinschaftshaus im Stadtteil Melbach. Zu den Minustemperaturen gesellte sich am Samstag eisiger Wind. Dennoch
waren an diesem Tag 646 Wanderer angetreten, was auf ein starkes Gesamtergebnis hoffen ließ. Doch trotz des angenehmeren
Wetters am Sonntag stand letztlich eine Gesamtteilnehmerzahl von 903 zu Buche. Wie EVG-Ehrenpräsident Rudi Weinelt bei der
Siegerehrung bemerkte, müsse man sich bei der EVG leider auf geringere Teilnehmerzahlen einstellen. Bürgermeister Rouven Kötter
freute sich als Schirmherr der Veranstaltung, dass alle 903 Wanderer wohlbehalten ins Ziel zurückkehrten, obwohl am Sonntag zeitgleich
eine Treibjagd stattfand. Neben 39 EVG-Vereinen beteiligten sich drei Mitgliedsvereine des IVV (Frankfurt, Hailer und Dietkirchen) mit
insgesamt 15 Startern und acht Ortsvereine mit 41 Startern an der Wanderung. Unter den Ortsvereinen stellten die DRK-Bereitschaft
und die Arbeitgemeinschaft Fastnachtsumzug mit je 12 Teilnehmern die stärksten Gruppen. Bei den EVG-Vereinen siegte die VSG
Wetterau Echzell mit 88 Startern vor den Wölfersheimer Wanderern (80) und den Volkssportfreunden Gießen (60). Die weiteren Pokal-
plätze errangen die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (57), der Volkswanderverein Gut Fuß Bauernheim (54), der SC 77 Niederkleen
und der TuS Rockenberg (je 35), der BSC Lich (34), die Riedspatzen Trais-Horloff (32) und die Berg- und Wanderfreunde Ulfa (28).


Foto: Gerd Baumung







52. Dreikönigswanderung in Echzell

Erster Siegerpokal 2010 ging erneut nach Ulfa

Echzell (bm). Wieder bildete die Drei-Königswanderung der VSG Wetterau Echzell den Auftakt zu einem neuen Wanderjahr der
Europäische Volkssport-Gemeinschaft (EVG). Mit einer Teilnehmerzahl von 706 erlebten die Veranstalter einen regelrechten Absturz,
der jedoch mit Sicherheit auf das Wetter zurückzuführen war. Mehr als doppelt so viele (1.418) waren es noch im Vorjahr. Tief „Daisy“
sorgte für reichlich Schnee, entsprechend glatte Straßen und eisigen Wind. So sprach Vereinschef Ulrich Kneißl bei der Siegerehrung
auch vom „harten Kern“ der EVG, der trotz allem den Weg zur Horlofftalhalle fand. Fünf Wochen lang hatte es keine EVG-Wanderung
mehr gegeben, und so freuten sich die EVG-Cracks auf ein Wiedersehen mit ihren Freunden und Mitstreitern um die Meisterkrone 2010.

Wie Ulrich Kneißl weiter ausführte, setzten sich die 706 Teilnehmer aus 34 EVG-Vereinen (509) und 14 Ortsvereinen (190) sowie einem
IVV-Verein und einigen freien Wanderern zusammen. Die Strecken über sieben und 14 km waren weitgehend mit denen des Vorjahres identisch.
Der Hauptkontrollpunkt befand sich wieder an der Freizeitanlage „Rentners Ruh“, direkt an einem schneebedeckten Waldsee gelegen.
Obwohl die Wege teilweise recht rutschig waren, hatte das örtliche DRK-Team kaum etwas Besonderes zu vermelden. Wie immer wurden am
Sonntag kurz nach Startschluss die erfolgreichsten Vereine geehrt. Vor der Ehrung kamen jedoch noch EVG-Präsident Hermann Brozat und
Bürgermeister Dieter Müller zu Wort. Hermann Brozat wies besonders auf das 40-jährige Bestehen der EVG-Deutschland in diesem Jahr hin.
Der Bürgermeister entschuldigte seine Verspätung mit einer defekten Heizung. Geehrt wurden zunächst die jüngsten und ältesten Teilnehmer
der Wandertage. Dies waren der vierjährige Julian Weinelt aus Wölfersheim und der 85-jährige Walter Hühnergart aus Langsdorf. Unter den
Ortsvereinen ging der Turnverein mit 64 Startern als Sieger hervor. Die Freiwillige Feuerwehr Echzell war Vorjahressieger und kam diesmal
mit 33 Startern auf den zweiten Rang. Platz drei teilten sich mit jeweils 18 Teilnehmern die Landfrauen und die FFW Gettenau. Hier wurde der
Pokal ausgelost. Gelost werden musste auch bei den Top-Ten der EVG-Vereine. Bei jeweils 23 Startern entschied die geworfene Münze über
Rang 7 für die Dorn-Assenheimer Wanderer vor der „Teutonia“ Staden. Dahinter folgten die Wanderfreunde Staden (18) und der TuS Rockenberg (16).
Den Siegerpokal holte sich ein weiteres Mal die Berg- und Wanderfreunde Ulfa mit 53 Teilnehmern. Im Vorjahr waren für den Sieg mehr als doppelt
soviel Starter (109) im Einsatz. Platz 2 ging an die Wölfersheimer Wanderer (46) und der dritte Platz an die Volkssportfreunde Gießen (37).
Der BSC Lich schnitt wie in der Jahres-Gesamtwertung 2009 als Vierter mit 34 Startern ab, gefolgt von den „Riedspatzen“ Trais-Horloff (33) und
„Gut Fuß“ Bauernheim (24). Überraschenderweise waren die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth als neuer und alter Spitzenreiter unter den
EVG-Vereinen beim Jahresauftakt 2010 nicht unter den Top-Ten zu finden.
Am kommenden Wochenende findet keine EVG-Wanderung statt. Weiter geht es erst am 23. und 24. Januar in Melbach. Die TSG 1847 Wölfersheim
bietet Strecken über sechs und zwölf Kilometer an.


Foto: Gerd Baumung







Große und kleine Wanderer geehrt

Höchste Auszeichnung an Wilfried Enders für 45.000 Kilometer

Rainrod (bm). Die Landesverbandswanderung der EVG Deutschland bildet alljährlich den Rahmen zur Ehrung verdienter Wanderer.
So auch in Schotten-Rainrod, wo kürzlich die 25. Veranstaltung dieser Art stattfand und 1.167 Wanderer auf die Strecken gingen. Zunächst
kamen die Nachwuchswanderer zu Ehren. Ein EVG-T-Shirt für mindestens zehn Teilnahmen im Jahr 2008 erwanderten sich Luca und Leon
Dechert von den Berg- und Wanderfreunden Lindenstruth, Timo und Christopher Tisowsky vom Wanderclub Querfeldein Ober-Mörlen, Elena
und Sophia Langlitz von den „Qualmenden Socken“ Gelnhaar, Alexander und Maximilian Brozat vom TTV Schröck, Tim und Philipp Walther
von den Volkssportfreunden Gießen, Tarik Herzberger vom BSC Lich sowie Suwipha Thom, Kevin und Fabian Lux, Sabrina Queckbörner,
Tobias und Florian Kappel, die keinem EVG-Verein angehören. Den Kinderpokal für mindestens 15 Wanderungen erhielten Florian und Marcel
Vestweber von der VSG Wetterau Echzell, Jessica Schmidt vom BSC Lich, Mira Semmel von den Wanderfreunden Waldensberg, Jessie und
Marie Lee-Ann Lorenz von den Wanderfreunden Obbornhofen, Simon und Sandy Dies von der „Teutonia“ Staden und Jannik Dielmann von
den Berg- und Wanderfreunden Ulfa. 16 Mal wanderten Nail und Amin Tarbalouti von der KSG Bönstadt mit und 20 Mal waren Rene und Julia
Breitenbach (SC 77 Niederkleen) sowie Jan Simon Schmidt (BSC Lich) dabei. Zu den fleißigsten Nachwuchswanderern gehörten Martin Jahn
(ohne Verein) mit 21 Wanderungen, Sebastian Beckel (VSG Wetterau Echzell) mit 22 Wanderungen sowie Hanna D. Scheuermann (Ski- und
Wanderclub Huttengrund) und Niklas Luh (SC Niederkleen) mit jeweils 23 Wanderungen. Den 3. Rang bei der EVG Deutschland teilten sich
mit jeweils 25 Teilnahmen Stefanie, Andreas und Lena Thom von den Laisbachlatschern Ober-Lais. Den zweiten Platz holte sich Jannik
Kleudgen vom BSC Lich mit 33 Wanderungen und Kinder-Champion 2008 wurde Annkathrin Theiß vom SV Göbelnrod. Zum Pokal gab es
ebenfalls ein T-Shirt und eine Tafel Schokolade. Der Präsident der EVG-Deutschland, Hermann Brozat, nahm anschließend die Ehrung für
herausragende Wanderleistungen vor. Hier bekam zunächst Hanna Scheuermann (Huttengrund), die als Neunjährige bereits 3.000 Kilometer
erwandert hat, einen Sonderpokal. Die bronzene Ehrennadel erhielten Margret Brozat (TTV Schröck) für 5.000 km und Thea Alexander (Volks-
sportfreunde Gießen) für 7.000 Km. Silber gab es für Ute und Burkhard Ries von den Wölfersheimer Wanderern und für Bruno Pior von den
Volkssportfreunden Gießen für 10.000 km sowie für Inge Will (Qualmende Socken Gelnhaar) für 12.000 km. Die Goldene Ehrennadel für
15.000 km konnten Burgl Diefenbach (Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth), Karl Will (Qualmende Socken Gelnhaar), Rudolf Vierle und
Josef Koch (beide von den Ski- und Wanderfreunden Huttengrund) sowie Heiner Trimborn (Volkssportfreunde Gießen) in Empfang nehmen.
Sonderauszeichnungen gab es für Erich Tögel (Huttengrund), Erwin Langer (Wanderfreunde Staden), Gabriele Schäfer und Erwin Wickert
(beide Dorn-Assenheimer Wanderer), Franz Rietz (Berg- und Wanderfreunde Ulfa), Hans Stohr (Volkssportfreunde Gießen) und EVG-Präsident
Brozat für 20.000 km und auf 25.000 km brachten es Walter Winter sowie Magdalena und Udo Kempf von den Wanderfreunden Wenings.
Klaus Arndt (Huttengrund) und Heinzkurt Felde (ohne Verein) haben die 30.000 km vollendet und Wilfried Enders von den Wanderfreunden
Dresden Klotzsche erhielt für 45.000 km die höchste Auszeichnung in diesem Wanderjahr.





Fotos: Gabi Roesser/Gerd Baumung







Hohe Auszeichnung für Wilhelm Bauer

Über 4 Jahrzehnte ehrenamtliches Engagement gewürdigt

Düdelsheim (bm). „Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemand begegnen,
dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken“. Mit diesem Goethe-Zitat begann Büdingens Bürgermeister Erich Spamer seine
Laudatio anlässlich der Verleihung des Landesehrenbriefes an Wilhelm Bauer im Rahmen der Volkwandertage des SV Phönix Düdelsheim.
Wilhelm Bauer ist nicht nur seit 1978 als Vorstandsmitglied des EVG-Deutschland-Präsidiums aktiv. Seit über 40 Jahren engagiert er
sich in vielseitiger Weise für das Gemeinwohl. Von 1968 bis 1972 war er Gemeindevertreter in Düdelsheim. Beim SV Phönix Düdelsheim
war er von 1963 bis 1967 Jugendleiter, ist seit 1978 Leiter der Wanderabteilung und seit 2006 erster Vorsitzender. Im EVG-Deutschland-
Präsidium wirkte er von 1978 bis 1996 als Gebietsbetreuer, von 1983 bis 1990 als Beisitzer, von 1990 bis 1996 als Schatzmeister und
seit 1996 wieder als Gebietsbetreuer mit. Der Bürgermeister lobte Wilhelm Bauer als engagierten Menschen, der sich mit viel Kompetenz,
Spontaneität und aus vollem Herzen für die Gesellschaft einsetze. Worte der Anerkennung erhielt Wilhelm Bauer auch von Seiten des
SPD-Ortsvereins, in dem er sich ebenfalls seit Jahrzehnten große Verdienste erworben hat. Neben Bürgermeister Spamer gratulierten
EVG-Deutschland-Präsident Hermann Brozat, Ortsvorsteher Robert Preußer für den Ortsbeirat, der örtliche SPD-Vorsitzende Horst Richter
und für den SV Phönix Düdelsheim Oskar Carl vor großer Publikumskulisse. Bürgermeister Spamer verband den Dank mit der Hoffnung,
auch weiterhin mit dem Engagement des Geehrten rechnen zu können. Unter großem Applaus der zahlreichen EVG-Wanderer verlas er
abschließend den Wortlaut des vom Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch unterzeichneten Landesehrenbriefes.


Unser Bild zeigt Wilhelm Bauer (3. von links) mit den offiziellen Gratulanten (Foto: G. Baumung)





EVG-Wanderer sind nicht immer wetterfest

Nur 604 Teilnehmer beim SV Phönix Düdelsheim

Düdelsheim (bm). Ein Sprichwort besagt, dass es kein schlechtes Wanderwetter gibt, nur schlechte Wanderbekleidung. Bei der dies-
jährigen EVG-Wanderung des SV Phönix Düdelsheim zeigte sich jedoch, dass sich so manche EVG-Wanderer sehr wohl von Regen-
schauern abschrecken lassen. Nur 604 Wanderer gingen auf die herrlichen Wanderstrecken über 6, 10 und 18 Kilometer. Das konnte
auch nicht daran gelegen haben, dass am Samstag im nahe gelegenen Lorbach die Terminkoordinations-Versammlung der EVG-Deutschland
stattgefunden hat. Diese Veranstaltung war bereits nach einer Stunde beendet und fast alle Delegierten machten sich anschließend
noch auf die Strecken. Vielleicht aber lag es auch an dem kräftigen Anstieg, den alle Wanderer gleich zum Auftakt der drei Strecken zu
überwinden hatten. An der Organisation und der Streckenführung kann es jedenfalls nicht gelegen haben, denn hier gab es nichts zu
bemängeln. So konnte man dem gastgebenden Verein ein gewisses Maß an Enttäuschung nicht verdenken. Vor der Siegerehrung mit
Büdingens Bürgermeister Erich Spamer als Schirmherrn gab es jedoch noch eine Überraschung: Wilhelm Bauer wurde vor großer
Publikumskulisse mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet (hierüber erfolgt ein gesonderter Bericht). Unter den 38 vertretenen
EVG-Vereinen ging die VSG Wetterau Echzell mit 54 Startern als Sieger hervor. Auf den Pokalrängen folgten die Limestreter
Limeshain (41), die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (36), der BSC Lich (34), die Wanderwölfe Wolf (27) sowie die Wander-
freunde Wenings, der SC 77 Niederkleen und Gut Fuß Bauernheim mit jeweils 25 Startern.


Bild: Siegerehrung in Düdelsheim (Foto: Gerd Baumung)





Wandererlebnis im Huttengrund

„Frisch Besohlt“ holte sich erneut den Wanderpokal

Für die meisten EVG-Wanderer war die Anreise weit. Der Startort des Ski- und Wanderclubs Huttengrund, Bad Soden-Salmünster – Romsthal,
dürfte wohl der äußerste östliche Grenzort der EVG-Vereine in Hessen sein. So hat sich der rührige Vorstand des Vereins schon oft
damit abfinden müssen, dass sich trotz bester Organisation und herrlicher Wanderstrecken vergleichsweise wenig EVG-Wanderer
einfinden. Aber alle, die auf die Strecken von 7, 14, 21 oder 30 Kilometer gingen, hatten die weite Fahrt nicht bereut. Wanderwart Harald
Gramm, mit 53.000 erwanderten Kilometern einer der aktivsten EVG-Wanderer, hatte die Strecken ausgearbeitet und die Teilnehmer
auch über die 550 Meter lange Staumauer der Kinzigtalsperre geführt. Wiesen und Hügel, Wälder und ein großer See – Wanderherz,
was willst du mehr. Immerhin waren es diesmal 738 Teilnehmer – zumindest nach der Anzahl der verkauften Startkarten. Der Ski- und
Wanderclub Huttengrund führt nämlich zusätzlich eine gewissermaßen „entlarvende“ Sonderwertung um einen mächtigen Wanderpokal
durch. Etwa zwei Stunden nach der üblichen EVG-Ehrung findet in der Huttengrundhalle eine zweite „Wanderpokalwertung“ statt, die alle
Vereine zusammenfasst und sich an erwanderten Gesamt-Kilometern eines Vereins orientiert. Dabei wurden nur 565 Wanderer erfasst,
die eine Gesamtleistung von 7972 Kilometern erbrachten. Unter den EVG-Vereinen siegten die Wanderfreunde Waldensberg mit 74 Teil-
nehmern deutlich vor der VSG Wetterau Echzell (33). Pokale gab es auch für die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (31), die Wander-
reunde Wenings (27) und die Berg- und Wanderfreunde Ulfa (26). Die Wanderpokalwertung unter Einbeziehung aller 50 teilnehmenden
Vereine und Gruppen zeigte ein anderes Bild. Zum dritten Mal in Folge und somit endgültig holte sich die Wandergruppe „Frisch besohlt“
aus dem Huttengrund mit 100 Startern und 1545 Gesamtkilometern souverän den „Pott“. Die Waldensberger EVG-Wanderer kamen auf den
zweiten Rang mit 624 Kilometern und Rang drei holte sich mit der Gymnastikgruppe Wahlert (484 km) wiederum ein Ortsverein. Die Berg-
und Wanderfreunde Ulfa sicherten sich vor allem durch neun Starter auf der 30-km-Strecke den 4. Siegerpokal ( 431 km) und Pokalrang 5
ging an den einheimischen „Männersport“ (412 km).


(bm/Foto: Gerd Baumung)





Jubiläumswanderung in Ulfa

Berg- und Wanderfreunde feierten 25-jähriges Bestehen

Auf eine 25-jährige Vereinsgeschichte können die Berg- und Wanderfreunde Ulfa zurückblicken. Das war natürlich Anlass
für eine große Jubiläumsfeier, die bereits am Freitag, 15. Mai, mit einer Schlagerparty und der Showband „Harlekin begann.
Am Samstag gab es nach dem Wandern einen Kommersabend, bei dem unter anderem die Gründungsmitglieder geehrt wurden.
Anlässlich des Jubiläums wurde neben den üblichen Streckendistanzen auch eine Tour über 25 Kilometer angeboten, worüber
sich besonders die Langstreckenfreunde freuten. Bei den Jubiläums-Wandertagen gingen 1148 Wanderer an den Start. Ein
weiteres Mal machten die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth deutlich, dass sie auch im Wanderjahr 2009 an der Spitze
der EVG-Rangliste in Deutschland stehen wollen. Mit 99 Teilnehmern errangen die Lindenstruther Wanderer den Sieg. Aber
auch die schärfsten Konkurrenten im Kampf um die Jahresmeisterschaft waren in Ulfa stark vertreten. So kamen die Volks-
sportfreunde Gießen mit 82 Startern auf Rang zwei und die VSG Wetterau Echzell – nach dem ersten Quartal 2009 Spitzenreiter
der EVG - holte sich mit 62 Startern den dritten Rang. Auf den Spitzenrängen folgten der SC 77 Niederkleen (46), die
Laisbachlatscher Ober-Lais (45), der BSC Lich (44), die Wanderfreunde Waldensberg (31), Gut Fuß Bauernheim (30), der
TV Rainrod (29) und der TTV Schröck (28). Die 41 vertretenen EVG-Vereine entboten 910 Teilnehmer, während bei den
Ortsvereinen 216 Wanderer registriert wurden. Unter letzteren gewann die Freiwillige Feuerwehr mit stolzen 71 Startern. Bei
der Siegerehrung nahmen auch EVG-Deutschland-Präsident Helmut Brozat und Bürgermeisterin Lucia Puttrich die Gelegenheit
wahr, den Berg- und Wanderfreunden zum Jubiläum zu gratulieren.


(bm/Foto: Gabi Roesser)





501 Himmelfahrtswanderer in Oberweimar

Volkssportfreunde Gießen wurden Tagessieger

Besser konnte das Wetter am Himmelfahrtstag oder auch „Vatertag“ kaum sein. So kamen stolze 501 Wanderer zur
33. EVG-Wanderung des Wanderclubs „Frohsinn“ nach Oberweimar – ein gutes Ergebnis für einen einzigen Wandertag.
Von der Schutzhütte aus wurden reizvolle Strecken über sieben und 14 Kilometer angeboten. Unter den 24 angereisten
EVG-Vereinen gingen die Volkssportfreunde Gießen mit 61 Startern als klarer Sieger hervor, gefolgt von den Gipfelstürmern
Lehnheim (40), dem SC 77 Niederkleen (30), dem SV Haddamshausen (29) und den Berg- und Wanderfreunden
Lindenstruth (24) auf den Pokalplätzen. Die Ränge sechs bis zehn erwanderten sich der TTV Schröck (20), die Lauf- und
Wanderfreunde Rüddingshausen (19), der BSC Lich (17), der JSV Lehnheim (16) und die Tauzieh- und Wanderfreunde
Rudigheim (15). Den meistens „undankbaren“ elften Platz holten sich die weit von der Ruhr angereisten Sportkameraden
aus Wetter. Mit 14 Startern. Neben zahlreichen Ortsvereinen waren auch vier Mitgliedsvereine des Internationalen
Volkssport-Verbandes (IVV) dabei, von denen die Wanderfreunde aus Großseelheim mit 11 Startern die stärkste Gruppe
stellten. Ein besonderes Dankeschön gebührt der Oberweimarer Jugendfeuerwehr, die sich mit der Parkplatzeinweisung
rund um die Schutzhütte besonders viel Mühe gegeben hatte.


(bm/Foto: Gerd Baumung)





Lauf durch die Zeit in Bauernheim

Letzte Wanderung unter Regie von Helmut Hausner

Die 28. Europa-Volkswandertage des Volkswandervereins „Gut Fuß“ Bauernheim stand im Zeichen des 25-jährigen
Vereinsbestehens und wurde unter das Motto „Lauf durch die Zeit“ gestellt. Start und Ziel war wieder das
Dorfgemeinschaftshaus, von dem Strecken über sechs, zwölf und 18 Kilometer durch die blühende Frühlings-
landschaft führten. Obwohl oft dunkle Wolken am Himmel auftauchten, blieben die Wanderer trocken. Von daher
waren 846 Teilnehmer ein etwas enttäuschendes Resultat. „Wir wollen aber nicht unzufrieden sein“, betonte
Vorsitzender Helmut Hausner, der am Sonntag nach Startschluss mit Friedbergs Bürgermeister Michael Keller
die Siegerehrung vornahm. Hausner kündigte an, dass die Jubiläumswanderung die letzte EVG-Wanderung unter
seiner Regie gewesen sei. Er werde dem Volkswanderverein „Gut Fuß“ jedoch weiterhin mit Rat und Tat zur
Verfügung stehen, getreu dem Vereinsmotto „Wer rastet, der rostet“. Als Sieger ging in Bauernheim die
VSG Wetterau Echzell mit 90 Teilnehmern hervor. Sie erhielt neben einer schmucken Wanderer-Figur auch den
vom Bürgermeister gestifteten Wanderpokal. Auf den so genannten Pokalrängen folgten der BSC Lich (62 Starter),
die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (50), der Wanderverein Dorn-Assenheim (45), die Berg- und Wanderfreunde
Ulfa (40), die Volkssportfreunde Gießen (38), der SC 77 Niederkleen (35), die Wölfersheimer Wanderer und die
Limestreter Limeshain (jeweils 31) und der Wanderclub „Querfeldein“ Ober-Mörlen (25). Zum Abschluss wies
Helmut Hausner besonders auf die Jubiläumswanderung der Berg- und Wanderfreunde Ulfa hin, die am kommenden
Wochenende (16. und 17. Mai) ebenfalls ihr 25-jähriges Bestehen feiern.


(bm/Foto: Gerd Baumung)





41. EVG-Wanderung in Wenings

Wandertour in Grün und Gelb

Das frische Grün der Wiesen und Wälder und das leuchtende Gelb der Rapsfelder prägten die 41. Europa-
Volkswandertage der Wanderfreunde Wenings, die am ersten Maiwochenende insgesamt 1058 Wanderer
anlockten. Das ideale Wanderwetter trug neben der guten Organisation der Veranstaltung zu dieser hohen
Teilnehmerzahl maßgeblich bei. Der Dank des Vorstandes richtete sich an Helfer in der Halle und auf der Strecke
und ganz besonders dem DRK Gedern für die Abwicklung des Sanitätsdienstes. Trotz des Sonnenscheins schien
es abschnittsweise zu schneien, wenn der Wind Samenflocken von bestimmten Baumarten blies. Und erstmalig
in diesem Jahr wurden die Wanderer auch wieder mit fliegenden Plagegeistern konfrontiert. Besonders am
1. Kontrollpunkt wurde man von einer seltsamen Fliegenart belästigt, die sich zum Glück jedoch als harmlos erwies.
Alles andere aber war bestens. „Bei uns in Wenings geht es nun einmal auf und ab“, wollte der Vorstand allen
zuvorkommen, die über steile Anstiege klagten. Aber das war eigentlich nicht nötig, denn wer die Region kennt,
weiß, dass der Schwierigkeitsgrad der ausgewählten Strecken eher als leicht einzustufen war. Die kleine Runde
über das Anwesen Schönhausen und die Siedlung Wernings wies gar keine nennenswerten Steigungen auf und
die 12-km-Strecke hatte lediglich von Mittel-Seemen einen längeren Anstieg. Beide Strecken hätte man fast
vollständig auch mit Inlinern laufen können (sieht man von einer Geraden am K 1 ab). Die 20-km-Runde forderte
freilich schon etwas mehr von den Wanderern ab. Die 1058 Wanderer kamen aus 38 EVG-Vereinen, 4 IVV-Vereinen
und 7 Ortsvereinen. Die Pokale unter den Ortsvereinen holten sich der VfR Wenings (39 Teilnehmer), die Freiwillige
Feuerwehr (26) und der VdK Wenings (18). Unter den EVG-Vereinen gingen die Wanderfreunde Waldensberg mit
88 Startern als Sieger hervor. Auf den „Podestplätzen“ folgten die VSG Wetterau Echzell (72) und der BSC Lich (60).
Pokale gab es auch für die Ränge vier bis zehn, die sich die Laisbachlatscher Ober-Lais (58), die Limestreter Limeshain (39),
die „Qualmenden Socken“ Gelnhaar (39), der SC 77 Niederkleen (37), die Berg- und Wanderfreunde Ulfa (36) sowie die
Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth und „Gut Fuß“ Bauernheim (jeweils 28) eroberten.


(bm/Bild: Gaby Roesser)





EVG-Wandern in Schröck

Ein Vorgeschmack auf den Sommer waren die 28. EVG-Volkswandertage des TTV Schröck, die 1005 Wanderer
in den Marburger Stadtteil lockten. Der Verein mit EVG-Präsident Helmut Brozat in seinen Reihen hatte herrliche
Wanderstrecken über sechs, zwölf und 18 Kilometer vorbereitet, die viel Lob bei den Teilnehmern hervorriefen.
Die längste der Strecken führte durch reizvolle, aber auch ansstrengende Waldregionen bis an den Stadtrand von
Marburg. Die Siegerehrung nahm Helmut Brozat gemeinsam mit Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel und
Schröcks Ortsvorsteher Harald Nahrgang vor. Die teilnehmerzahl setzte sich aus 679 EVG-Wanderern,
158 IVV-Wanderern und 168 Wanderern aus den Reihen der Ortsvereine zusammen. Unter den IVV-Vereinen
siegten die Wanderfreunde aus Neustadt/Hessen (27 Starter) vor Amöneburg (26) und Hatzbachtal (24).
Bei den Ortsvereinen lag der FSV Schröck mit 41 Teilnehmern deutlich vorne. Unter den 42 vertretenen
EVG-Vereinen konnte der BSC Lich mit 78 Startern ganz knapp vor den Volkssportfreunden Gießen (77 Starter)
den Sieg erringen. Auf den Pokalrängen folgten die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (57), der SV Grün-Weiß
Haddamshausen (38), die Wanderfreunde Weimar-Roth (36), der SC 77 Niederkleen (32), die Tauzieh-
und Wanderfreunde Rudighain (30), die „Zugvögel“ Stangenrod (28), die Wanderfalken Wetter an der Ruhr (25)
und die Berg- und Wanderfreunde Ulfa (24). Ausrichter der nächsten EVG-Wandertage sind am 2. und 3. Mai die
Wanderfreunde Wenings, die am Samstag von 12-17 Uhr und am Sonntag von 7 bis 12 Uhr Strecken über sechs,
zwölf und zwanzig Kilometer anbieten.


(bm/Foto: Gabi Roesser)